Das vergangene Modul mit Barbara Schwede“ Shitstorm Management“ war sehr interessant und sie hat gute Beispiele von Fällen aufgezeigt, die einem eine Richtung weisen und einem einen kleinen Einblick in unsere schnelllebige, online aktive und transparente Generation geben.
Mit meiner PR Ausbildung ist es klar, dass ich viele Kenntnisse über das Verhalten der Unternehmenskommunikation bereits erhalten und verinnerlicht habe. Da ich aber nicht primär als PR-Fachfrau arbeite, sondern als Projektleitung und Office-Managerin in einer Werbeagentur, wird mein Wissen durch den Community Manager Lehrgang aufgefrischt und ergänzt.
Und einige Neuigkeiten gilt es ja auch zu beachten. Z.B die sekundenschnelle Reaktion. Diese war im Krisenfall schon vor Social Media nötig, aber weniger transparent. Man konnte hinter verschlossener Tür kommunizieren, am Telefon durch Betonung und fürsorglichen Stimmton abschwächen oder mit dem geschulten Pressesprecher eines Unternehmens gekonnt und sicher auf die Medien ein- und zugehen.
Jetzt muss/sollte man sofort reagieren. Wer zu lange mit der Antwort wartet, erzeugt nur mehr Skepsis und im Fall einer Krise oder eines Problems, einen aufkommenden Shitstorm. Deswegen ist es so notwendig, Social-Media Verantwortliche im Unternehmen einzusetzen und diese regelmässig zu schulen und auf die neuesten Bewegungen aufmerksam zu machen.
Wenn der Fall der Krisenkommunikation eintritt, ist es eh immer wieder ein neuer RUN nach Lösungen und es stellt einen, egal ob routiniert oder nicht, vor eine schwierige Aufgabe. Gerne möchte man seinem Bauch vertrauen und denkt vielleicht „der erste Gedanke ist der richtige“, aber man darf nie vergessen, dass man ein ganzes Unternehmen vertritt und dessen Meinung und Image über Facebook oder anderer Plattformen mit der Community teilt.
Wenn man sich jedoch mit den verschiedenen Social Media Plattformen auskennt und diese regelmässig beobachtet, kann man sich sicherer und kompetenter aufs glatte Eis begeben. Die Erfahrungen, welche man aus anderen Fällen ziehen kann, sind von grossem Nutzen und machen einem vielleicht mal eine schwierige Situation leichter.
Das Modul bei Barbara Schwede hat mir sehr gefallen und mich angeregt, die Fachpresse und die News im Netz betreffend Facebook Eskapaden oder Shitstorms besser zu beobachten und alles noch genauer unter die Lupe zu nehmen. Schon in der Ausbildung am SPRI hat mich Krisen-PR sehr interessiert und mein Interesse geweckt. Aktuell ja das „naked-Harry“ Thema – nicht gerade ein Shitstorm aber schon eine kleine oder grosse Eskapade.
Vielen Dank dafür und viele Grüsse
Catharina Lönnig
